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TIERISCHE BEGEGNUNGEN IN ...
COSTA RICA




Das winzige Land Costa Rica zeichnet sich dank unterschiedlicher Vegetationszonen und zahlreichen Naturschutzgebieten durch eine sehr hohe Artenvielfalt und Biodiversität aus. Die vielen Nationalparks, die unterschiedlichen Landschaften und die vielfältige Tierwelt haben uns sehr beeindruckt und die unzähligen Tiersichtungen haben unsere Zeit in Costa Rica zu etwas ganz Besonderem gemacht. Viele Tiere kann man sogar ohne Tour entdecken wenn man die Augen offen hält. Das Land ist für Natur- und Tierliebhaber das absolute Eldorado und zählt zu einem unserer absoluten Lieblingsländer, welches wir jederzeit wieder besuchen würden.



Die besten Nationalparks zum Tiere beobachten sind: Corcovado, Manuel Antonio und Cahuita. Der Corcovado Nationalpark war unser persönliches Highlight, da wir hier unter anderem eine Boa Constrictor und ein Tapir gesichtet haben. Den Park kann man allerdings nur mit Guide besuchen, eine Tour lohnt sich aber definitiv. Manuel Antonio ist ein stak besuchter Park und touristisch sehr ausgebaut. Man kann ohne Guide den ganzen Tag auf Tierentdeckungstour gehen und die grandiosen Strände genießen. Wir haben hier unter anderem Faultiere und verschiedene Äffchen gesehen. Der Cahiuta Park an der Karibikküste ist ein weiteres Highlight. Auf Spendenbasis kann man hier alleine und wunderschön am Strand und durch den Dschungel spazieren gehen und dabei Faultiere, verschiedene Affenarten und Waschbären beobachten. Leider gibt es in Costa Rica keinen Nationalparkpass, sodass man in jedem Park extra Eintritt zahlen muss. Bei ca. 15€ pro Person kommt da doch einiges zusammen, da das Land so viele wunderschöne Parks hat.



Krokodile kann man am besten am Tarcoles Fluss sehen. Die Tarcoles Brücke am Pacific Highway ist dafür am bekanntesten und ein kurzer Stopp bei der Durchreise lohnt sich auf jeden Fall. Wer noch etwas mehr auf Tuchfühlung mit den Krokodilen gehen möchte, der kann eine Bootstour buchen. Da Krokodile zu Matzes Lieblingstieren gehören, waren wir mehrmals an der Brücke und haben auch eine Bootstour mitgemacht. Die Tour hat gemischte Gefühle bei uns hinterlassen. Auf der einen Seite war es wirklich beeindruckend und einmalig, solch riesige Krokodile so nah und in freier Wildbahn zu sehen. Auf der anderen Seite wurden sie von dem Guide mit Hühnchen-Fleisch angefüttert, was wir eigentlich nicht so toll finden. Aber ohne das Futter hätten wir die Krokodile wohl nicht so nah gesehen. Hier muss jeder für sich selbst entscheiden, ob man solch eine Tour mitmacht oder nicht.





Auch außerhalb der Nationalparks kann man ohne Tour und Guide einige Wildtiere entdecken. Faultiere kann man besonders gut an der Karibikküste rund um den Ort Puerto Viejo entdecken. Wir haben sogar direkt an unserer Unterkunft eins gesehen. Einfach die Augen offen halten ;) In den Bergen bei La Fortuna haben wir zufällig bei der Fahrt eine ganze Horde Nasenbären auf der Straße gesehen und an den Stränden kann man oftmals Aras beobachten. Verschiedene Affenarten sieht man im ganzen Land immer wieder, besonders die Kapuzineräffchen und die Totenkopfäffchen sind weit verbreitet und auch die Brüllaffen hört man in der Dämmerung oft.



Man sollte bei einer Costa Rica Reise keine Angst vor Insekten haben, denn auch die zählen zu den tierischen Begegnungen. Kröten, Krabben, Spinnen, riesige Ameisen, Kakerlaken, Heuschrecken, Echsen, Leguane ... die Liste ist lang! Aufgrund des tropischen Klimas sind viele Unterkünfte sehr offen gebaut und man hält sich sehr viel draußen auf, sodass man immer wieder in Kontakt mit diversen Insekten kommt. Kakerlaken und Ameisen im Bett gehören zu einer Costa Rica Reise dazu. Wir empfehlen ein feines Mückennetz und das Absuchen und Aufschütteln des Bettes vor dem Schlafengehen ;) Mit den Stechmücken ist leider auch nicht zu spaßen, Sandflies am Strand und Stechmücken in der Dämmerung kann man leider nicht vermeiden. Hier helfen Mückenspray, Moskitonetz und lange dünne Kleidung.



Ein weiteres Highlight der Kategorie tierische Begegnungen waren unsere zwei Wochen in einem Hundetierheim. Das Tierheim hatte ein Airbnb-Häuschen auf dem Gelände und alle Einnahmen gingen direkt an die Tiere. Ehrenamtliche Helfer aus aller Welt (die meisten aus Deutschland ;)) kümmerten sich liebevoll um die Hunde. Wir haben hier gerne mitgeholfen und sind täglich Gassi gegangen und haben mit den Hunden gespielt. In der zweiten Woche hatten wir sogar einen eigenen Pflegehund in unserem Airbnb Haus. Die Zeit im Tierheim war wirklich wunderschön und am liebsten hätte ich unsere Pflegehündin Maia direkt mitgenommen.
Wenn du mehr über die Hilfe in Tierheimen rund um die Welt erfahren möchtest, schau dich doch mal hier um:




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